Hallesche Krankenversicherung

Hallesche Krankenversicherung

Die Hallesche Krankenversicherung – Tradition und moderne Gesundheitsversorgung

Die Hallesche Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit gehört zu den traditionsreichsten privaten Krankenversicherern in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1934 hat sich das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und bietet heute ein umfassendes Leistungsspektrum für verschiedenste Versicherungsbedürfnisse. Mit Hauptsitz in Stuttgart und rund 916.000 Versicherten zählt die Hallesche zu den etablierten Anbietern im deutschen Gesundheitswesen. Besonders für Senioren und deren Angehörige sind sowohl die privaten Krankenversicherungstarife als auch die vielfältigen Pflegeversicherungsangebote von großer Bedeutung.

Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) unterscheidet sich die Hallesche strukturell von Aktiengesellschaften: Die Versicherten sind gleichzeitig Mitglieder des Vereins, und erwirtschaftete Überschüsse fließen direkt den Versicherten zugute – etwa durch Beitragsrückerstattungen oder Beitragsstabilisierungen. Diese Organisationsform spiegelt das genossenschaftliche Prinzip wider und stellt die Interessen der Versicherten in den Mittelpunkt.

Freundliche Beraterin spricht mit einem älteren Paar in einem hellen Büro; auf dem Tisch liegen neutrale Unterlagen ohne lesbaren Text, entspannte Atmosphäre, Fokus auf Gesundheitsvorsorge.

Individuelle Beratung zur Gesundheitsvorsorge

Modernes Gebäude mit dezentem Firmencharakter, Tageslicht und klarer Architektur, symbolisiert Stabilität und Tradition ohne sichtbare Schriftzüge.

Tradition und Stabilität in moderner Architektur

Unternehmensgeschichte und Struktur der Hallesche

Die Gründung der Hallesche Krankenkasse erfolgte am 15. September 1934 in Berlin durch die Kaufmännische Krankenkasse. Hintergrund war ein gesetzlich beschlossenes Vorhaben zur Ausgliederung nicht versicherungspflichtiger Personen aus den gesetzlichen Kassen. Zum Start der Geschäftstätigkeit am 1. Januar 1936 wurden insgesamt 20.570 Versicherte auf das neue Unternehmen übertragen, betreut von zunächst 195 Mitarbeitern.

Die politischen Umwälzungen nach dem Zweiten Weltkrieg führten dazu, dass die Hauptverwaltung 1948 von Berlin nach Stuttgart verlegt wurde. Dieser Schritt war notwendig, da in Stuttgart eines der wenigen nicht zerstörten Gebäude zur Verfügung stand und die sowjetische Besatzungszone den Geschäftsbetrieb in Berlin erheblich erschwerte. Der Verlust der Ostgebiete bedeutete für die Hallesche einen Einschnitt – etwa ein Drittel des Versichertenbestandes ging verloren, da die sowjetischen Besatzer jedwede Verbindung zur Hallesche untersagten.

Seit 1994 bildet die Hallesche zusammen mit der Alte Leipziger Lebensversicherung einen Gleichordnungskonzern, die ALH Gruppe. Diese Partnerschaft begann bereits 1972 mit einer ersten Kooperation und wurde über die Jahre intensiviert. Die Hallesche ist mit 10 Prozent an der Alte Leipziger Holding beteiligt, während die Alte Leipziger Lebensversicherung rund 90 Prozent hält. Diese Verbindung stärkt die wirtschaftliche Stabilität und ermöglicht Synergieeffekte in der Verwaltung und im Service.

Historischer Archivraum mit Aktenregalen und alter Schreibmaschine auf einem Holztisch, warmes Licht, symbolisiert Unternehmensgeschichte ohne lesbare Dokumente.

Tradition mit starken Wurzeln

Moderne Unternehmenszentrale in Stuttgart, klarer Glasbau mit Bäumen im Vordergrund, sonniger Tag, betont Kontinuität und Neuanfang.

Neuer Hauptsitz: Zukunftsorientiert in Stuttgart

Versicherungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen

Die Hallesche bietet ein breit gefächertes Produktportfolio, das verschiedene Lebenssituationen und Bedürfnisse abdeckt. Für Senioren und deren Angehörige sind dabei insbesondere folgende Bereiche relevant:

Private Krankenversicherung (PKV): Die Vollversicherung steht grundsätzlich Selbstständigen, Freiberuflern, Beamten und Angestellten mit einem Jahreseinkommen über der Versicherungspflichtgrenze von 73.800 Euro (Stand 2025) offen. Das entspricht einem monatlichen Bruttogehalt von 6.150 Euro bei 12 Gehältern. Die Hallesche bietet verschiedene Tariflinien mit unterschiedlichen Leistungsniveaus an.

Zusatzversicherungen: Für gesetzlich Versicherte stehen diverse Zusatzversicherungen zur Verfügung, darunter Zahnzusatzversicherungen (SMART.Dent, MEGA.Dent, GIGA.Dent), Krankenhauszusatzversicherungen (SMART.Clinic, MEGA.Clinic, GIGA.Clinic), Krankentagegeldversicherungen und Pflegezusatzversicherungen. Diese Produkte ergänzen die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und schließen Versorgungslücken.

Pflegeversicherung: Neben der privaten Pflege-Pflichtversicherung bietet die Hallesche verschiedene Pflegezusatzversicherungen an. Besonders hervorzuheben sind der Tarif OLGAflex mit flexibler Beitragszahlung und der staatlich geförderte Tarif FÖRDERbar, bei dem der Staat mit 5 Euro monatlich (60 Euro jährlich) zuschießt – das entspricht bis zu 33 Prozent der Beitragskosten.

Senior und Berater sitzen am Tisch, besprechen Versicherungsoptionen; freundliche Gestik, neutrale Unterlagen ohne Text, warme Beleuchtung.

Versicherungsschutz passend zur Lebenslage

Symbolbild zu Zusatzversicherungen: Zahnbürste in Becher neben Brille und kleiner Medikamentenbox auf sauberem Badregal.

Zusatzschutz ergänzt die GKV-Leistungen

Das Tarifkonzept NK.select – Flexibilität für verschiedene Lebensphasen

Ein besonderes Merkmal der Hallesche ist das Tarifkonzept NK.select, das aus drei Haupttarifen besteht: NK.select S (solides Fundament), NK.select L (komfortabler Gesundheitsschutz) und NK.select XL (Premiumversorgung). Diese Tarife unterscheiden sich im Leistungsumfang und ermöglichen es Versicherten, den Schutz ihren individuellen Bedürfnissen anzupassen.

Eine Innovation stellt die Wechseloption NK.select FLEX dar. Mit diesem optionalen Baustein können Versicherte zu verschiedenen Lebensereignissen – etwa Hochzeit, Geburt eines Kindes, Berufswechsel oder zu bestimmten Altersstufen (5, 10, 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45 Jahre) – zwischen den drei Tarifstufen wechseln, ohne erneute Gesundheitsprüfung. Dies bietet erhebliche Flexibilität, da sich Versicherungsbedürfnisse im Laufe des Lebens ändern können. Auch ein Rückwechsel in einen zuvor bestehenden Tarif ist möglich, wenn der Versicherungsschutz wieder reduziert werden soll.

Der Tarif NK.select XL Bonus wurde von Focus Money als "Beste Krankenversicherung" in der Kategorie Top-Schutz ausgezeichnet (Ausgabe 40/2024). Die unabhängige Ratingagentur ASSEKURATA bewertete die Tarife NK.select XL und L mit "sehr gut" (Noten 1,1 und 1,2).

Berater erklärt einer jungen Familie in einem modernen Büro verschiedene Tarifoptionen auf einem Tablet, keine lesbaren UI-Details, freundliche Stimmung.

Tarife flexibel an Lebensphasen anpassen

Private Krankenversicherung im Alter – Beitragsgestaltung und Entlastungen

Eine häufige Sorge bei der privaten Krankenversicherung betrifft die Beitragsentwicklung im Alter. Die Hallesche – wie alle privaten Krankenversicherer – hat verschiedene Mechanismen implementiert, um Beitragssteigerungen im Rentenalter zu begrenzen:

Alterungsrückstellungen: Während der aktiven Erwerbsphase zahlen Versicherte Beiträge, die über dem aktuellen Risiko liegen. Diese Überschüsse werden als Alterungsrückstellungen angespart und verzinst. Mit zunehmendem Alter werden diese Rückstellungen eingesetzt, um die steigenden Gesundheitskosten zu finanzieren, ohne dass die Beiträge entsprechend stark ansteigen müssen. Die Hauptquellen für den Aufbau dieser Rückstellungen sind die regelmäßige Verzinsung und die sogenannte "Vererbung" – wenn Versicherte aus dem Vertrag ausscheiden, wird deren Alterungsrückstellung anteilig auf die verbleibenden Versicherten verteilt.

Gesetzlicher 10-Prozent-Zuschlag: Bis zum 60. Lebensjahr zahlen Versicherte einen gesetzlich vorgeschriebenen Zuschlag von 10 Prozent auf den Krankenversicherungsbeitrag. Diese Mittel werden in separaten Rückstellungen angespart und mit der tatsächlichen Verzinsung am Kapitalmarkt verzinst. Ab dem 65. Lebensjahr werden diese Mittel verwendet, um Beitragsanpassungen zu verhindern oder abzumildern. Ab dem 80. Lebensjahr dürfen noch vorhandene Reserven aus diesem Zuschlag auch zur Beitragssenkung eingesetzt werden.

Wegfall des 10-Prozent-Zuschlags: Mit Vollendung des 60. Lebensjahres entfällt die Zahlung des 10-Prozent-Zuschlags, was zu einer sofortigen Beitragsentlastung von 10 Prozent führt.

Krankentagegeld endet: Mit Eintritt in die Rente endet in der Regel die Krankentagegeldversicherung automatisch, da kein Verdienstausfall mehr abgesichert werden muss. Dies führt zu einer weiteren Beitragsentlastung.

Dennoch können Beiträge auch im Alter steigen, wenn die medizinische Kostenentwicklung die Kalkulationsgrundlagen übersteigt. Im Jahr 2025 sind die PKV-Beiträge im Durchschnitt um 12 Prozent gestiegen, wobei die Hallesche sich durch eine "exzellente" Beitragsstabilität auszeichnet (Rating der Agentur Assekurata). Die durchschnittliche Beschwerdequote liegt mit 2,8 pro 100.000 Verträgen im Branchendurchschnitt.

Älteres Paar sitzt am Küchentisch mit Taschenrechner und Kalender, bespricht Versicherungsbeiträge; warme, wohnliche Umgebung, keine lesbaren Dokumente.

Beitragsentwicklung im Alter im Blick behalten

Beitragsermäßigung im Alter mit MBZflex

Zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Mechanismen bietet die Hallesche den optionalen Tarif MBZflex (Modifizierte Beitrags Zahlung) an. Das Prinzip: Versicherte zahlen während ihrer aktiven Erwerbsphase etwas höhere Beiträge und erhalten dafür im Alter eine garantierte Beitragsermäßigung. Die Höhe der späteren Beitragsreduzierung kann individuell gewählt werden. Dieser Tarif ermöglicht eine zusätzliche finanzielle Entlastung im Ruhestand und schafft Planungssicherheit.

MBZflex funktioniert als Bausparmodell für die Krankenversicherung: Die zusätzlich gezahlten Beträge werden angespart und verzinst, ab einem vereinbarten Alter (typischerweise 65 bis 67 Jahre) werden sie zur Beitragsreduzierung eingesetzt. Je nach gewählter Variante und Ansparphase können die Beiträge im Alter um mehrere hundert Euro monatlich sinken.

Sparschwein, Taschenrechner und ein Tischkalender auf hellem Holztisch, symbolisieren planbare Beitragsermäßigung im Alter.

Heute vorsorgen, morgen Beiträge senken

Zuschüsse zur privaten Krankenversicherung im Rentenalter

Privat versicherte Rentner haben Anspruch auf einen Zuschuss der Deutschen Rentenversicherung zu ihren Krankenversicherungsbeiträgen. Dieser Zuschuss wird so berechnet, als wären sie in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. Die Höhe ist abhängig von der Rentenhöhe und beträgt die Hälfte des Betrags, den die Rentenversicherung zur gesetzlichen Krankenversicherung zuschießen würde.

Der Zuschuss muss aktiv beantragt werden und wird nicht automatisch gewährt. Die Beantragung erfolgt über die Deutsche Rentenversicherung, in der Regel bereits im Rahmen des Rentenantragsverfahrens. Wichtig zu wissen: Dieser Zuschuss deckt nur einen Teil der PKV-Beiträge ab, der verbleibende Eigenanteil kann je nach Tarifwahl und Gesundheitszustand erheblich sein.

Für die private Pflegepflichtversicherung gibt es allerdings keinen Zuschuss von der Rentenversicherung. Diese Beiträge müssen Versicherte vollständig selbst tragen. Die Höhe der Pflegeversicherungsbeiträge richtet sich nach dem Alter und dem Gesundheitszustand bei Versicherungsbeginn sowie nach dem gewählten Leistungsumfang.

Älterer Herr wird in einem modernen Beratungszentrum von einer Mitarbeiterin der Rentenversicherung freundlich informiert; helle Umgebung, keine lesbaren Dokumente.

Zuschuss zur PKV im Rentenalter nutzen

Pflegeversicherung bei der Hallesche – Umfassender Schutz im Pflegefall

Die Hallesche gilt als Pionier im Bereich der Pflegeversicherung. Bereits Anfang der 1990er Jahre – noch vor Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung – hat das Unternehmen eine private Pflegeversicherung versicherungsmathematisch kalkuliert und für jedermann angeboten. Diese Vorreiterrolle spiegelt sich heute in einem umfassenden Pflegeversicherungsangebot wider.

Private Pflege-Pflichtversicherung (Tarif PV): Nach dem Grundsatz "Pflege folgt Kranken" sind privat krankenversicherte Personen auch in der privaten Pflegepflichtversicherung versichert. Die Leistungen orientieren sich am Sozialgesetzbuch XI und entsprechen damit grundsätzlich denen der sozialen Pflegeversicherung. Im Jahr 2024 waren 240.266 Personen in der privaten Pflegepflichtversicherung der Hallesche versichert, die Jahresbeitragseinnahmen beliefen sich auf 199,1 Millionen Euro.

Die Leistungen gliedern sich nach den fünf Pflegegraden:

  • Pflegegrad 1: Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

  • Pflegegrad 2: Erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit (Pflegegeld: 347 Euro monatlich)

  • Pflegegrad 3: Schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit (Pflegegeld: 545 Euro monatlich)

  • Pflegegrad 4: Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit (Pflegegeld: 765 Euro monatlich)

  • Pflegegrad 5: Schwerste Beeinträchtigung mit besonderen Anforderungen (Pflegegeld: 990 Euro monatlich)

Neben dem Pflegegeld für häusliche Pflege umfassen die Leistungen auch Pflegesachleistungen durch professionelle Pflegedienste, teilstationäre und vollstationäre Pflege, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege sowie Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegepersonen.

Pflegerin hilft älterem Herrn beim Aufstehen aus dem Sessel in einem hellen Wohnzimmer, freundliche Atmosphäre, häusliche Pflege.

Häusliche Pflege mit Herz

Modernes Pflegebett in einem gepflegten Zimmer mit Nachttisch und sanfter Beleuchtung, keine Texte sichtbar.

Gut ausgestattet für den Pflegealltag

Pflegezusatzversicherung OLGAflex – Flexible Absicherung der Pflegelücke

Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der tatsächlich entstehenden Pflegekosten ab. Insbesondere bei vollstationärer Pflege im Pflegeheim entsteht eine erhebliche Versorgungslücke, die Pflegebedürftige aus eigener Tasche zahlen müssen. Der sogenannte einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) plus Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionen können schnell 2.000 bis 3.000 Euro monatlich und mehr betragen.

Die Pflegezusatzversicherung OLGAflex schließt diese Lücke. Besonderheiten dieses Tarifs:

Flexible Beitragszahlung: Versicherte können auf Wunsch einen reduzierten Startbeitrag wählen, erhalten aber von Anfang an die volle Leistung. Auch während der Vertragslaufzeit können sie zwischen dem 21. und 60. Lebensjahr die Beitragshöhe individuell anpassen – etwa bei Eigenheimfinanzierung, Elternzeit oder Arbeitslosigkeit. Dies erfolgt ohne Leistungseinschränkung und ohne Angabe von Gründen. So bleibt die Pflegevorsorge auch in finanziell angespannten Lebensphasen bezahlbar.

Leistungshöhe nach Pflegegrad: Die Leistungen sind nach Pflegegraden gestaffelt und unterscheiden zwischen ambulanter (häuslicher) und stationärer Pflege. Bei Pflegegrad 5 erhalten Versicherte sowohl ambulant als auch stationär 100 Prozent des vereinbarten Pflegegeldes. Die genauen Prozentsätze hängen vom Pflegegrad ab und liegen beispielsweise bei Pflegegrad 2 bei 30 Prozent ambulant und 100 Prozent stationär des vereinbarten Betrags.

Beispielrechnung: Eine 35-jährige Person zahlt für ein versichertes monatliches Pflegegeld von 1.500 Euro einen Beitrag von 67,00 Euro (für 45-Jährige: 100,00 Euro). Bei vollstationärer Pflege in Pflegegrad 4 oder 5 würde die Person dann monatlich 1.500 Euro Pflegegeld erhalten, was die Eigenkosten erheblich reduziert.

Helles Pflegeheim mit breiten Fluren und freundlicher Atmosphäre, ein Pflegebett ist durch eine offene Tür sichtbar.
Pflegerin besucht Seniorin zu Hause, misst Blutdruck am Esstisch; warmes Tageslicht, häusliche Umgebung.
Familie spricht mit Versicherungsberater in gemütlichem Beratungsraum; Unterlagen liegen unscharf auf dem Tisch.

Pflegeheimkosten können schnell steigen

Staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung FÖRDERbar

Der Tarif FÖRDERbar ist eine staatlich geförderte Pflegezusatzversicherung nach dem Pflege-Bahr-Konzept. Der Staat zahlt einen Zuschuss von 5 Euro monatlich (60 Euro jährlich) – das sind bis zu 33 Prozent der Beitragskosten, die der Versicherte nicht selbst aufbringen muss. Die Hallesche beantragt die staatliche Zulage für ihre Kunden.

Vorteile von FÖRDERbar:

  • Keine Gesundheitsprüfung: Jeder kann die Versicherung abschließen, unabhängig von Vorerkrankungen

  • Keine Wartezeit bei Unfallpflegebedürftigkeit: Wird jemand durch einen Unfall pflegebedürftig, entfällt die sonst übliche Wartezeit

  • Leistungen in allen Pflegegraden: Bereits ab Pflegegrad 1 gibt es Unterstützung

  • Staatlicher Zuschuss: Die 5 Euro monatlich reduzieren die eigenen Kosten spürbar

Leistungshöhe FÖRDERbar: Die Leistungen sind geringer als bei OLGAflex, da keine Gesundheitsprüfung erfolgt. Bei Pflegegrad 5 erhalten Versicherte 100 Prozent des vereinbarten Pflegegeldes (mindestens 600 Euro Pflegemonatsgeld), bei niedrigeren Pflegegraden entsprechend weniger (Pflegegrad 1: 10 Prozent, Pflegegrad 2: 20 Prozent, Pflegegrad 3: 30 Prozent, Pflegegrad 4: 50 Prozent).

Der Tarif FÖRDERbar eignet sich besonders für Personen, die aufgrund von Vorerkrankungen keinen Zugang zu einer regulären Pflegezusatzversicherung haben oder die mit geringem finanziellem Aufwand eine Grundabsicherung aufbauen möchten.

Junge Frau sitzt mit einem Berater an einem Tisch und bespricht eine Pflegezusatzversicherung; freundliche, helle Umgebung, keine lesbaren Unterlagen.

Pflegevorsorge mit staatlicher Förderung

Pflegeberatung durch compass – Umfassende Unterstützung in allen Pflegefragen

Ein besonderer Service der Hallesche ist die Zusammenarbeit mit der compass Pflegeberatung. Compass wurde vom Verband der Privaten Krankenversicherung gegründet und bietet allen privat Pflegeversicherten und ihren Angehörigen eine kostenfreie und neutrale Pflegeberatung an. Das Angebot ist bundesweit verfügbar und erfolgt nach einheitlichen Qualitätsstandards.

Leistungen der compass Pflegeberatung:

  • Telefonische Beratung: Unter der gebührenfreien Servicenummer 0800 101 88 00 stehen Pflegeberater für alle Fragen zur Verfügung

  • Aufsuchende Beratung: Pflegeberater kommen auf Wunsch zu den Versicherten nach Hause und beraten vor Ort

  • Terminvereinbarung innerhalb von 24 Stunden: Nach dem Erstkontakt wird zeitnah ein Beratungstermin vereinbart

  • Individuelle Versorgungsplanung: Die Berater unterstützen bei der Organisation und Planung der Pflege

  • Information über Leistungsansprüche: Klärung, welche Leistungen aus der Pflegeversicherung bezogen werden können

  • Vermittlung von Pflegediensten und Hilfsmitteln: Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Versorgungsangeboten

Zusätzlich bietet compass ein umfangreiches Online-Portal unter www.pflegeberatung.de mit Checklisten, Formularen, einer Pflegedatenbank und vielen Informationsmaterialien. Pflegebedürftige und Angehörige können sich dort rund um die Uhr informieren.

Pflegeberatungseinsätze nach § 37.3 SGB XI: Wer Pflegegeld bezieht, ist gesetzlich verpflichtet, regelmäßige Beratungseinsätze durchführen zu lassen. Bei Pflegegrad 2 und 3 ist dies einmal im Halbjahr, bei Pflegegrad 4 und 5 einmal im Vierteljahr erforderlich. Diese Beratungseinsätze können ebenfalls über compass durchgeführt werden. Sie dienen der Qualitätssicherung der häuslichen Pflege und bieten Gelegenheit, Fragen zu klären und Unterstützungsangebote zu erhalten.

Pflegeberaterin telefoniert in einem ruhigen Büro mit einem Angehörigen; Notizblock und Stift auf dem Tisch, keine lesbaren Texte.

Kompetente Hilfe am Telefon

Pflegeberater besucht älteres Ehepaar zu Hause; freundliches Gespräch am Küchentisch, Formulare unscharf im Hintergrund.

Beratung direkt vor Ort

Digitaler Pflegeantrag – Einfach und zeitsparend

Die Hallesche bietet einen digitalen Pflegeantrag an, mit dem Versicherte oder ihre Angehörigen online einen Antrag auf Pflegeleistungen stellen können. Der Prozess ist einfach gestaltet und führt Schritt für Schritt durch die notwendigen Angaben. Nach Eingang des vollständigen Antrags leitet die Hallesche alle weiteren Schritte ein, einschließlich der Begutachtung zur Feststellung des Pflegegrades.

Der digitale Pflegeantrag spart Zeit und Porto, alle Unterlagen können bequem von zu Hause aus eingereicht werden. Alternativ stehen auch Papierformulare zum Download zur Verfügung. Die Kosten für den digitalen Pflegeantrag übernimmt die Hallesche.

Nach der Antragstellung erfolgt eine Begutachtung durch MEDICPROOF, das Gutachterinstitut der privaten Pflegeversicherung. Ein Gutachter besucht die antragstellende Person zu Hause und beurteilt den Grad der Pflegebedürftigkeit anhand eines bundesweit einheitlichen Begutachtungsinstruments. Auf Basis dieses Gutachtens entscheidet die Hallesche über den Pflegegrad und teilt die zustehenden Leistungen mit.

Erwachsene Tochter unterstützt ihre Mutter beim Ausfüllen eines Online-Antrags am Laptop im Wohnzimmer; keine lesbaren Bildschirmdetails, gemütliche Umgebung.

Pflegeleistungen bequem online beantragen

Beitragsrückerstattung bei Leistungsfreiheit – Belohnung für kostenorientiertes Verhalten

Ein attraktives Merkmal der Hallesche ist das Beitragsrückerstattungssystem. Versicherte, die in einem Kalenderjahr keine Leistungen in Anspruch nehmen, erhalten Beiträge zurück. Die Höhe der Rückerstattung hängt von der Anzahl der leistungsfreien Jahre ab und kann erheblich sein:

Für Beamte und Beihilfeberechtigte:

  • Nach 1 Jahr Leistungsfreiheit: 0,5 Monatsbeiträge

  • Nach 2 Jahren Leistungsfreiheit: 1,0 Monatsbeiträge

  • Nach 3 Jahren Leistungsfreiheit: 2,0 Monatsbeiträge

  • Nach 4 Jahren Leistungsfreiheit: 3,0 Monatsbeiträge

  • Nach 5 Jahren Leistungsfreiheit: 3,5 Monatsbeiträge

  • Nach 6 Jahren Leistungsfreiheit: 4,5 Monatsbeiträge

Für Beamtenanwärter: Die Rückerstattung ist noch großzügiger und reicht bis zu 6 Monatsbeiträgen nach 6 Jahren Leistungsfreiheit.

Die Beitragsrückerstattung entspricht bis zu 37,5 Prozent der gezahlten Beiträge (bei Anwärtern sogar bis zu 50 Prozent). Die Auszahlung erfolgt voraussichtlich Mitte 2026 für das Jahr 2025. Im letzten Jahr profitierten etwa 95.000 vollversicherte Kunden von der Beitragsrückerstattung.

Wichtig zu wissen: Entscheidend für die Leistungsfreiheit ist das Datum der Behandlung, nicht das Datum der Rechnung. Versicherte sollten daher überlegen, ob es sich lohnt, kleinere Rechnungen selbst zu zahlen, um die Beitragsrückerstattung nicht zu gefährden. Die Hallesche empfiehlt, Rechnungen erst ab einer Höhe von 250 Euro einzureichen, wobei dies von der individuellen Situation abhängt.

Beispielrechnung: Christian F. ist seit 2023 leistungsfrei (kein Anwärtertarif). Wenn er für das Jahr 2025 ebenfalls leistungsfrei bleibt, erhält er 3 Jahre x 2 Monatsbeiträge = 2 Monatsbeiträge zurück. Bei einem monatlichen Beitrag von 400 Euro wären das 800 Euro Rückerstattung.

Erwachsener Mann lächelt zufrieden, sitzt am Schreibtisch mit neutralem Briefumschlag und Taschenrechner; keine lesbaren Texte.

Leistungsfreiheit wird mit Geld belohnt

Digitale Services und Apps – Moderne Verwaltung leicht gemacht

Die Hallesche hat in den letzten Jahren erheblich in digitale Services investiert, um Versicherten die Verwaltung ihrer Versicherung zu erleichtern:

Hallesche4u App: Die mobile App ermöglicht es Versicherten, Rechnungen schnell und unkompliziert einzureichen – einfach fotografieren und hochladen. Darüber hinaus können Versicherte alle relevanten Informationen zu ihrem Versicherungsschutz einsehen, Leistungsabrechnungen abrufen und ihre Vertragsunterlagen verwalten. Die App ist für iOS und Android verfügbar und bietet eine verschlüsselte, sichere Datenübertragung.

Hallesche4u ePA (elektronische Patientenakte): Vollversicherte der Hallesche erhalten kostenlos Zugang zur elektronischen Patientenakte. Diese fungiert als persönlicher, digitaler und sicherer Speicherort für Gesundheitsdaten. Versicherte können selbst entscheiden, welche Daten hinzugefügt werden und wer Zugriff erhält. Die ePA erleichtert den Austausch von medizinischen Informationen zwischen Ärzten und Kliniken und sorgt für mehr Transparenz bei höchster Sicherheit. Die App ist für Android-Geräte (ab Version 10) verfügbar und benötigt ein NFC-fähiges Gerät für die sichere Identifikation.

Online-Portal: Über das Webportal können Versicherte rund um die Uhr auf ihre Vertragsdaten zugreifen, Rechnungen einreichen, Leistungsabrechnungen einsehen und Dokumente herunterladen. Der Zugang erfolgt über eine sichere Authentifizierung. Wer noch keinen Zugang hat, kann diesen online beantragen, wahlweise per Post oder über einen digitalen Identifikationsdienst (NECT), bei dem die Identifikation per Selfie-Ident-Verfahren mit dem Personalausweis erfolgt.

Person fotografiert eine Quittung mit dem Smartphone an einem hellen Schreibtisch; Fokus auf Handlung, keine lesbaren Details.

Rechnungen per App schnell einreichen

Frau hält ihre elektronische Gesundheitskarte neben ein NFC-fähiges Smartphone; neutrale App-Oberfläche ohne lesbaren Text.

ePA sicher mit NFC nutzen

Gesundheitsservices rund um die Uhr – Videosprechstunde und Gesundheitstelefon

Für Vollversicherte bietet die Hallesche umfangreiche Gesundheitsservices, die ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung stehen:

Videosprechstunde: In Zusammenarbeit mit MD Medicus können Versicherte Termine für eine virtuelle Sprechstunde vereinbaren. Über eine verschlüsselte Videoverbindung sprechen sie mit einem Arzt oder einer Ärztin aus verschiedenen Fachrichtungen – auch mit Psychotherapeuten. Die Videosprechstunde eignet sich für medizinische Fragen, bei denen kein physischer Kontakt erforderlich ist, und vermeidet Ansteckungsrisiken sowie Wartezeiten in der Praxis. Die Terminvereinbarung erfolgt online, die Bestätigung kommt per E-Mail mit einem Link zur Videosprechstunde. Die Gespräche sind zeitlich nicht begrenzt und werden nicht gespeichert.

Gesundheitstelefon (24/7): Unter der Hotline stehen medizinische Experten rund um die Uhr für Fragen zur Verfügung. Das Angebot umfasst Auskünfte zu Medikamenten, Beipackzetteln, Behandlungsmethoden, Reisekrankheiten und allgemeinen Gesundheitsthemen. Der Service ist anonym nutzbar und steht in über 20 Sprachen zur Verfügung.

Facharzt-Service: Die Hallesche unterstützt bei der kurzfristigen Terminvereinbarung bei Fachärzten. Gerade in Ballungsgebieten können Wartezeiten für Facharzttermine mehrere Monate betragen. Der Service hilft, schneller einen Termin zu erhalten. In Kooperation mit "Betterdoc" werden zudem Spezialisten in passenden Kliniken vermittelt und auf Wunsch Termine zur Behandlung oder zur Einholung einer Zweitmeinung organisiert.

Diese Services begründen keine Rechtsansprüche auf Kostenerstattung, ersetzen in Notfällen nicht den Arztbesuch und richten sich nach den geltenden gesetzlichen Anforderungen. Die Ärzte sind unabhängig von der Hallesche und beraten nach eigenem Ermessen.

Patientin im Videoanruf mit Ärztin auf einem Laptop in einer ruhigen Wohnumgebung; keine lesbaren UI-Elemente.
Mann telefoniert nachts auf dem Sofa mit einem medizinischen Experten; gedimmtes Licht, beruhigende Szene.
Patient spricht mit Spezialistin in einer Klinik, Beratungsgespräch in einem hellen Raum, freundlicher Austausch.

Ärztlicher Rat per Videosprechstunde

Betriebliche Krankenversicherung – Attraktive Gesundheitsbenefits für Unternehmen

Neben dem Privatkundengeschäft bietet die Hallesche auch betriebliche Krankenversicherungen (bKV) für Firmenkunden an. Mit über 7.000 Unternehmen und Verbänden als Vertragspartner, darunter namhafte Weltkonzerne, ist die Hallesche in diesem Segment gut aufgestellt.

Das Budgettarifkonzept FEELfree ermöglicht Arbeitgebern, ihren Mitarbeitenden ein jährliches Gesundheitsbudget zur Verfügung zu stellen. Die Mitarbeitenden können sich damit die Gesundheitsleistungen aussuchen, die sie gerade benötigen – etwa professionelle Zahnreinigung, Sehhilfen, Physiotherapie oder Vorsorgeuntersuchungen. Die Budgethöhe kann zwischen 300 Euro und 1.500 Euro jährlich gewählt werden, entsprechend variieren die monatlichen Beiträge zwischen 9,95 Euro und 42,24 Euro pro Mitarbeitenden.

Besonders interessant: Die Services und Assistance-Leistungen (Gesundheitstelefon, Videosprechstunde, Facharzt-Service) können auch von Familienangehörigen der Mitarbeitenden genutzt werden. Dies stärkt das Image des Arbeitgebers als familienfreundliches Unternehmen.

Teammeeting in einem modernen Büro: Arbeitgeberin und Mitarbeitende besprechen Gesundheitsbenefits; Laptops geschlossen oder ohne lesbare Inhalte.

Gesundheitsbudget stärkt Mitarbeitende

Kontakt und Kundenservice – Erreichbarkeit und Beratung

Die Hallesche legt großen Wert auf guten Kundenservice. Die zentrale Service-Hotline 0711 6603-6603 ist Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr erreichbar. Die beste Erreichbarkeit besteht erfahrungsgemäß nicht am Montagvormittag, sondern zu anderen Zeiten.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Kontaktmöglichkeiten:

  • E-Mail: service@hallesche.de

  • Online-Kontaktformular: Auf der Website verfügbar

  • Rückruf-Service: Terminvereinbarung für einen Rückruf

  • Experte vor Ort: Vermittlung von Beratern in der Region

  • Postanschrift: Hallesche Krankenversicherung a. G., 70166 Stuttgart

Für spezielle Anliegen gibt es dedizierte Kontakte, etwa für Firmenkunden eine eigene Hotline unter 0711 6603-2020 (Montag bis Freitag 8:00-17:00 Uhr).

Freundliche Service-Mitarbeiterin mit Headset in einem modernen Callcenter, lächelt während eines Gesprächs; neutrale Umgebung ohne sichtbare Bildschirme.

Schnell erreichbar: Service der Hallesche

Finanzielle Stabilität und Unternehmensbewertungen

Die finanzielle Solidität eines Versicherers ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl, insbesondere für langfristige Verträge wie die Kranken- und Pflegeversicherung. Die Hallesche weist solide Finanzkennzahlen auf:

Gebuchte Bruttobeiträge 2024: 1.660,7 Millionen Euro (Vorjahr: 1.543,4 Millionen Euro), ein Wachstum um 7,6 Prozent

Kapitalanlagen 2024: 12.296,7 Millionen Euro (Vorjahr: 11.770,6 Millionen Euro), ein Plus von 4,5 Prozent

Nettoverzinsung 2024: 2,75 Prozent (Vorjahr: 2,92 Prozent)

Eigenkapitalquote 2023: 28,8 Prozent, was deutlich über dem Branchendurchschnitt von 21 Prozent liegt und für eine starke Kapitalbasis spricht

Schadenquote 2023: 77,0 Prozent, etwas über dem langjährigen Durchschnitt von 74,6 Prozent, was höhere Leistungsaufwendungen signalisiert

RfB-Quote 2023: 26,2 Prozent, liegt unter dem Branchendurchschnitt von 38,4 Prozent. Die Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) dient der Finanzierung von Beitragsrückerstattungen und der Beitragsstabilisierung. Eine niedrigere Quote könnte mittelfristig den Spielraum für Entlastungen einschränken.

Verwaltungskostenquote: 2,6 Prozent, exakt im Branchendurchschnitt, zeigt effizientes Management

Die unabhängige Ratingagentur Assekurata vergibt für die Beitragsstabilität der Hallesche die Note "exzellent". Das Deutsche Finanz-Service Institut (DFSI) hat die Hallesche im Rating 2024/25 mit der Gesamtnote "sehr gut" für die Unternehmensqualität bewertet.

Die Beschwerdequote liegt 2023 mit 2,8 pro 100.000 Verträgen exakt im Branchendurchschnitt. Insgesamt gingen bei der BaFin 25 Beschwerden bei einem Bestand von 877.901 Versicherungspolicen ein. Eine niedrige Beschwerdequote deutet auf hohe Kundenzufriedenheit und guten Service hin.

Business-Meeting in modernem Konferenzraum, zwei Personen prüfen Unterlagen und arbeiten am Laptop; keine Charts oder lesbaren Texte sichtbar.

Solide Zahlen, verlässlicher Partner

Tarifwechsel und Wechselmöglichkeiten innerhalb der PKV

Werden die Beiträge zur privaten Krankenversicherung zu hoch, gibt es verschiedene Optionen. Innerhalb der Hallesche können Versicherte in einen günstigeren Tarif wechseln, ohne das Unternehmen zu verlassen. Ein solcher Tarifwechsel ist ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich, wenn in einen Tarif mit gleichem oder geringerem Leistungsumfang gewechselt wird. Die angesparten Alterungsrückstellungen bleiben vollständig erhalten.

Mögliche Wechseloptionen:

  • Wechsel in einen günstigeren Vollversicherungstarif: Etwa von NK.select XL zu NK.select L oder S

  • Erhöhung des Selbstbehalts: Ein höherer Selbstbehalt senkt den monatlichen Beitrag

  • Basis- oder Standardtarif: Für Versicherte in finanziellen Schwierigkeiten

Der Basistarif bietet Leistungen vergleichbar der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Höchstbeitrag liegt 2025 bei 942,64 Euro monatlich (entspricht dem GKV-Höchstbeitrag inklusive Zusatzbeitrag). Für hilfebedürftige Versicherte – etwa Bezieher von Grundsicherung im Alter – wird der Beitrag halbiert auf maximal 488 Euro monatlich. Reicht auch das nicht, übernimmt das Sozialamt die restlichen Kosten. Der Basistarif steht allen offen, die nach dem 1. Januar 2009 in die PKV eingetreten sind.

Der Standardtarif steht nur Versicherten offen, die vor dem 1. Januar 2009 in die PKV eingetreten sind. Der Höchstbeitrag liegt 2025 bei etwa 805 Euro monatlich. Durch angesparte Alterungsrückstellungen kann der tatsächlich zu zahlende Beitrag deutlich niedriger ausfallen. Für Ehepaare gilt ein gemeinsamer Höchstbeitrag von 150 Prozent (1.207,23 Euro), wenn das Gesamteinkommen unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt.

Wechsel zu einem anderen Versicherer: Ein Wechsel zu einem anderen privaten Krankenversicherer ist grundsätzlich möglich, aber mit Nachteilen verbunden. Die Alterungsrückstellungen können nur teilweise mitgenommen werden – der sogenannte Übertragungswert umfasst nur die Rückstellungen für den Basistarif, nicht jedoch für höherwertige Leistungen. Dies führt in der Regel zu deutlich höheren Beiträgen beim neuen Versicherer. Zudem ist eine neue Gesundheitsprüfung erforderlich, was bei bestehenden Erkrankungen zu Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen führen kann. Ein Wechsel sollte daher gut überlegt sein.

Älteres Paar vergleicht gemeinsam mit einem Versicherungsberater Unterlagen an einem großen Holztisch; entspannte Beratung, keine lesbaren Dokumente.

Tarifwechsel gut informiert planen

Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung – Enge Grenzen

Ein beliebiger Wechsel aus der privaten Krankenversicherung zurück in die GKV ist nach den gesetzlichen Regelungen ausgeschlossen. Dem Wechsel von der PKV in die GKV sind enge Grenzen gesetzt, um die Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten vor finanzieller Überforderung zu schützen. Die Leistungsausgaben für ältere Versicherte übersteigen deren Beiträge erheblich – Rentner tragen die von ihnen verursachten Ausgaben nur zu weniger als der Hälfte durch eigene Beiträge.

Eine Rückkehr in die GKV ist nur möglich, wenn sich die Lebensverhältnisse so verändern, dass erstmals oder erneut eine Versicherungspflicht entsteht – etwa durch Aufnahme einer abhängigen Beschäftigung mit einem Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze (73.800 Euro in 2025).

Ausnahme: Personen, die das 55. Lebensjahr vollendet haben und in den letzten fünf Jahren nicht gesetzlich versichert waren und mindestens die Hälfte dieser Zeit versicherungsfrei, von der Versicherungspflicht befreit oder hauptberuflich selbstständig waren, können nicht mehr in die GKV zurückkehren, selbst wenn Versicherungspflicht eintritt.

Vor einem Wechsel von der GKV in die PKV sollten sich Interessenten daher bewusst sein, dass die Rückkehr im Alter in der Regel nicht mehr möglich ist. Die Entscheidung für die PKV ist eine langfristige Festlegung.

Senior steht nachdenklich am Fenster und blickt nach draußen; ruhige, helle Atmosphäre, symbolisiert schwierige Entscheidungen.

Rückkehr in die GKV ist stark begrenzt

Zusammenfassung – Hallesche Krankenversicherung im Überblick

Die Hallesche Krankenversicherung bietet als traditionsreiches Unternehmen ein umfassendes Spektrum an Kranken- und Pflegeversicherungen. Mit über 90 Jahren Erfahrung seit der Gründung 1934, solider finanzieller Basis und verschiedenen Auszeichnungen positioniert sich das Unternehmen als verlässlicher Partner für die Gesundheitsvorsorge.

Zentrale Stärken:

  • Flexible Tarifgestaltung: Das NK.select-Konzept mit FLEX-Option ermöglicht lebenslanges Anpassen des Versicherungsschutzes ohne erneute Gesundheitsprüfung

  • Beitragsrückerstattung: Bis zu 6 Monatsbeiträge bei mehrjähriger Leistungsfreiheit

  • Umfassende Pflegeabsicherung: Private Pflege-Pflichtversicherung plus Zusatzversicherungen (OLGAflex, FÖRDERbar) mit staatlicher Förderung

  • Pflegeberatung durch compass: Kostenlose, professionelle Unterstützung in allen Pflegefragen, aufsuchend und telefonisch

  • Digitale Services: Apps für Rechnungseinreichung, elektronische Patientenakte, Online-Verwaltung

  • 24/7-Gesundheitsservices: Videosprechstunde, Gesundheitstelefon, Facharzt-Service

  • Beitragsstabilität im Alter: Alterungsrückstellungen, gesetzlicher Zuschlag, MBZflex-Option

  • Exzellente Bewertungen: "Sehr gut" von ASSEKURATA, Focus Money, Finanztest

Wichtige Überlegungen für Senioren:

Wer im Rentenalter privat krankenversichert ist, sollte sich frühzeitig über die Beitragsentwicklung informieren und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen. Die Hallesche bietet mit MBZflex und verschiedenen Tarifoptionen Möglichkeiten zur Beitragsentlastung. Der Zuschuss der Deutschen Rentenversicherung sollte unbedingt beantragt werden. Bei finanziellen Engpässen kommen Tarifwechsel oder der Basis-/Standardtarif in Betracht.

Eine Pflegezusatzversicherung ist sinnvoll, da die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen Teil der Kosten abdeckt. Je früher eine solche Versicherung abgeschlossen wird, desto günstiger die Beiträge. Die Hallesche bietet mit OLGAflex und FÖRDERbar zwei attraktive Optionen.

Kontaktaufnahme und Beratung:

Interessenten und Versicherte erreichen die Hallesche unter der Service-Hotline 0711 6603-6603 (Mo-Fr 8:00-20:00 Uhr) oder per E-Mail an service@hallesche.de. Umfassende Informationen finden sich auf der Website www.hallesche.de. Für Pflegefragen steht die compass Pflegeberatung unter der gebührenfreien Nummer 0800 101 88 00 zur Verfügung.

Die Hallesche Krankenversicherung stellt sich als vielseitiger Gesundheitspartner dar, der unterschiedliche Lebenssituationen und Absicherungsbedürfnisse berücksichtigt. Die Kombination aus traditionellen Werten, moderner Digitalisierung und umfassenden Serviceleistungen macht das Unternehmen zu einer beachtenswerten Option für alle, die Wert auf qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung legen – sowohl in der Kranken- als auch in der Pflegeversicherung.

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