Neuer Bundesgeschäftsführer beim DBfK: Peter Tackenberg übernimmt die Leitung

Benedikt Hübenthal
DBfK stellt sich neu auf: Peter Tackenberg wird Bundesgeschäftsführer

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) stellt seine organisatorische Spitze neu auf. Zum 1. Oktober 2026 übernimmt Peter Tackenberg offiziell die Position des Bundesgeschäftsführers. Gleichzeitig rückt Ingo Böing als stellvertretender Geschäftsführer nach und übernimmt die Leitung des neu formierten Teams Politik. Mit dieser Umstrukturierung bündelt der größte deutsche Berufsverband für Pflegende seine Kernkompetenzen und stärkt die Verzahnung von politischer Interessenvertretung, Kommunikation und Verbandsadministration.

Langjährige Verbandserfahrung an der Spitze

Peter Tackenberg ist für den Berufsverband kein Unbekannter: Der examinierte Krankenpfleger und Pflegewissenschaftler ist bereits seit 2007 in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin tätig und hatte seit 2018 das Amt des stellvertretenden Geschäftsführers inne. Bereits seit Mitte 2025 leitete er die Geschäfte des Verbands kommissarisch. Mit seiner Ernennung setzt der DBfK auf bewährte Kontinuität, fundierte Fachkenntnis und eine enge Verwurzelung in der professionellen Pflegepraxis.

Neuaufstellung für wachsende politische Herausforderungen

Die Pflegebranche steht vor richtungsweisenden Weichenstellungen in der Bundes- und Landespolitik. Ob Krankenhausreform, die Reformierung der Pflegeversicherung oder die Weiterentwicklung moderner Versorgungsmodelle wie Community Health Nursing – die Anforderungen an eine wirksame politische Interessenvertretung wachsen stetig.

Um diesen Herausforderungen noch schlagkräftiger zu begegnen, bündelt der DBfK seine fachpolitischen Referate künftig im zentralen Team Politik unter Leitung von Ingo Böing. Böing, ebenfalls Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Masterabsolvent im Bereich Global Change Management, bringt umfangreiche Expertise in Transformationsprozessen des Gesundheitswesens mit.

Wichtige Impulse für die Profession Pflege

Mit dem Führungsduo Tackenberg und Böing will der Berufsverband die Stimme der beruflich Pflegenden im politischen Raum weiter stärken und zentrale Reformprozesse aktiv mitgestalten. Zu den Kernanliegen zählen:

  • Mehr Autonomie: Der konsequente Ausbau von Befugnissen für Pflegefachpersonen und die Etablierung moderner Rollenprofile in der Primärversorgung.
  • Bessere Arbeitsbedingungen: Nachhaltige Entlastungskonzepte, verlässliche Personalschlüssel und eine bedarfsgerechte Finanzierung der Pflegeinfrastruktur.
  • Zukunftssichere Rahmenbedingungen: Eine praxisnahe Digitalisierung, die den Pflegealltag entlastet, sowie eine bundesweit koordinierte Fachkräfte- und Bildungsstrategie.

Der DBfK unterstreicht mit dieser personellen und strukturellen Neuausrichtung seinen Anspruch, die treibende Kraft für die Weiterentwicklung und Aufwertung der professionellen Pflege in Deutschland zu bleiben.

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